Künstlernamen & Symbole

mein Bezug dazu

 

Künstlernahmen

die „Öe“

person 10 .jpg

Der Name die „Öe“ ist nicht nur die Abkürzung meines Zunamens sondern auch eine Anspielung auf die Geschichte der O.

Da ich der Überzeugung bin: wenn man sich erotisch fühlt, strahlt man eine unbefangene, schöne, intensive und authentische Ausstrahlung aus und auch umgekehrt.
Daher versuche ich mit meinen Ausstrahlung und Charme in meinen Darstellungen zu wirken und bei meinen Projekten mit meinen Mitarbeitern einen Rahmen für die Entfaltung der eigenen Persönlichkeiten zu lassen.

Denn nur wer sich schön und gut fühlt, kann sich auch spielerisch auf der Bühne oder auch in anderen bildnerischen Künsten geben
und darüber hinaus natürlich auch im Alltag unbefangener agieren, das bereichert nicht nur das eigenen Leben sondern auch das der Betrachter.

Zudem bin ich meiner künstlerischen Tätigkeit verfallen, da es ein großer Teil meines Lebens und Erleben ist.

Lilith

person 11.jpg

Zu meinem Künstlernahmen Lilith, den ich als Tänzerin und Darstellerin bei unseren Mittelalterprojekten trage, möchte ich sagen, dass ich diesen Namen bewusst gewählt habe, um das durch die verschiedenen Niederschriften mittlerweile verzerrte Bild der Natur wieder herzustellen:

nämlich die Schönheit und Einfachheit des Kreislaufs der Natur ohne der Wertigkeit von gut und böse, welche in den Naturreligionen beschreiben wird.

Kein Wesen ist vom Grund auf böse, bis es nicht in Worten als solches beschrieben wird, alleine die Motivation, die uns zu Taten drängt zählt und was ist böse an eigener Empfindung und Wahrnehmung, der man Ausdruck verleiht.

Leider lernen wir selten mit unseren Emotionen umzugehen sondern meist nur wie man sie unterdrückt, und daraus entsteht dann zwangsläufig eine Überforderung und Aggression,
da man in seinem wachsen und lernen blockiert ist.

Genauso werden manchmal Liliths Kinder als hässlich beschrieben, doch hässlich ist nur das Wort, das die Empfindung eines Menschen ausdrückt, der die Schönheit dieses Wesens nicht erkennen kann. 

Lilith war Adams erste Frau, die unabhängig von ihm geschaffen wurde. 

Ich sehe  Lilith: animalisch und eigenständig, sie handelt nach ihrer Intuition, bleibt sich treu und lebt nach dem Lustprinzip.
Ihr Wille wurde nicht gebrochen und sie hat ihr Ziel nicht aus den Augen verloren.
Durch diese Lebensart hat sie die Gabe, ihre Kinder mit einem starken Willen und einer Seele auf die Welt zu bringen, da sie dies aus Hingabe und Leidenschaft tut. 

Mein persönlicher Bezug zu Lilith:
ich versuche mit meinen künstlerischen Aktivitäten , beseelte Stücke her- sowie darzustellen und hoffe, ähnlich wie Lilith und ihre Töchter der Nacht, mit meinem Schaffen in Erinnerung zu bleiben, um so in den Träumen der Zuschauer dazu anzuregen, selbst Lebendiges zu schaffen und somit die Kreativität und Persönlichkeit der Menschen zu befruchten.

Ihre Geschichte:

 lilith11.jpg

Die hebräische Tradition sagt, Adam habe Lilith deshalb geheiratet, weil er es müde war, sich mit Tieren zu paaren. Adam versuchte, Lilith dazu zu zwingen, bei der sexuellen Vereinigung unten zu liegen.

Lilith verhöhnte Adams sexuelle Grobheit, verfluchte ihn, floh und ließ sich am roten Meer nieder. 

Gott sandte Engel aus, die sie zurück bringen sollten, doch sie missachtete Gottes Befehl und verbrachte lieber die Zeit damit, sich mit Dämonen zu paaren, mit denen ihr die Liebe offensichtlich mehr Spaß machte und täglich hundert Kinder gebar.

So sah Gott sich gezwungen, Eva als zahmen Ersatz zu schaffen. 

Bis ins Mittelalter stellten Juden noch Amulette her, um die lilim, lüsterne Dämonin, die sich gerne mit Männern in deren Träumen paarte und so nächtliche feuchte Träume hervorrief, fernzuhalten. Die Christen bezeichneten sie als Höllenhure und sagten, sie würde jedes Mal lachen, wenn ein frommer Mann einen feuchten Traum hatte.
Einige Leute sagten, Männer und Babys dürften nicht allein zu Hause bleiben, denn sonst könnte sich Lilith ihrer bemächtigen. 

Nachthexen war ein weiterer üblicher Name für die Töchter der Lilith. Dieser Name beinhaltet nicht, dass sie hässlich sind, im Gegenteil, sie sollen sehr schön sein.
Wie bei ihren Brüdern den Incubi, nahm man an, sie seien so kundig in der Liebe, dass ein Mann nach einer Erfahrung mit einer Nachthexe nicht länger durch die Liebe einer Sterblichen befriedigt werden könne.

Das WortDämon, als der Lilith und ihre Kinder häufig beschrieben werden, kommt vom griechischen daimon, einem Hausgeist oder Schutzengel.        

Daimon ähnelt dem römischen genius und war fast bedeutungsgleich mit Seele.
Der daimon eines Helden konnte göttlich werden, in den Himmel aufsteigen und einen Platz zwischen den Sternen einnehmen.

 Das spätere Bild des Dämons entwickelte sich erst aus der christlichen Verdammung aller heidnischen daimons. 

Man könnte also auch sagen, dass Lilith beseelte Kinder mit eigenem Willen gebar. 

Midgard

Meine Gruppenprojektenenne ich Midgard  - das Menschenreich oder Mittelreich aus der nordischen Mythologie.

Es ist die einzige Materielle und zeitbeeinflusste Ebene – das alltägliche Leben. 
Von hier aus kann man alle neun Welten, die in der Edda beschrieben werden, erreichen.

So hoffe ich, auch den Zuschauern und Mitwirkenden neue Welten zu zeigen und ihnen Zugänge dorthin zu ermöglichen. 

Symbole

Baum

Odin der Göttervater, höchster aller Götter, der mit seinen Brüdern Wili und We die Welt erschuf, kann alle Welten über Yggdrasil der Weltenesche bereisen, deshalb nennt man diesen Baum auch Odins Reittier.

yggdrasil4.jpg

Da nichts über die Entstehung der Weltesche Yggdrasil gesagt wird, war sie entweder schon immer da, oder ist als Geist der Ganzheit hervorgetreten, als die Welt vollendet war. Durch sie sind alle Bereiche des Seins zu einem Ganzen verbunden, mehr noch: Teile eines einzigen lebenden Organismus, wie es ein Baum ist. 

Daher verwende ich das Symbol des Baumes um auch meine Welten auf diesen Seiten miteinander zu verbinden.

 

Salamander

person 8.jpg

Der Salamander war das erste Symbol, das ich verwendet habe.

Nach dem Volksglauben im Mittelalter ist dieser ein Elementargeist, der unbeschädigt im Feuer leben kann, als dessen Hüter und galt daher unter anderem als Symbol des Gerechten, der sich die Seelenruhe trotz Anfechtung bewahrt.

Was vom Glauben über die Eidechse herrührt, von der man dachte, sie würde sterben, als sich ihre Bewegungen in der Kühle des Abends verlangsamten und ihre Augen trübe wurden, doch als die Sonne wieder aufging, öffneten sich die Augen wieder, und sie schien wieder aufzuerstehen. Der alte Glaube sagt: so such´ auch du Mensch, wenn deine Augen trübe werden die aufgehende Sonne der Gerechtigkeit, und deine Augen des Herzens werden sich öffnen.

Als ein winterschlafendes Tier wurden sie zum Symbol des Todes und der Wiederauferstehung.

Auf römischen Münzen wurden sie der Heilgöttin Salus zugeordnet, vermutlich wegen der Regenerationsfähigkeit bei Verlust des Schwanzes. 

Eidechsen verkörpern auch die Seele, die in dieser Gestalt aus dem Mund Schlafender schlüpft, die nach Rückkehr des Tierchens über ihre Erlebnisse Bescheid wussten.

All diese Aspekte passen zu mir.

Auch wenn andere nicht von meinen Projekten überzeugt waren, habe ich sie dennoch nicht aus den Augen verloren und durch meine Begeisterung und Liebe die ich in meine Ideen investiert habe, unbeirrt von den Meinungen anderer, fassten sie Fuß und fanden Anklang, was mich in meinem Tun und Schaffen bestärkte, und ich mich selbstständig machte.

Tod und Wiederauferstehung steht für mich sehr im Zusammenhang mit meiner persönlichen Entwicklung, die auch sehr stark mit meiner Kunst verbunden ist.

Ähnlich wie die Seelenreise in Gestalt der Eidechse, empfinde ich es, wenn ich, von den Bildern in mir inspiriert ein neues Objekt
oder den Inhalt meiner Performances entstehen lasse.

Lotusblüte oder Lilie

lilien_238.jpg

Die Lotusblüte oder Lilie ist ein altes Symbol und steht für geistige Erkenntnisse und Reinheit des Geistes. Physikalisch gesehen, bestehen die Blütenblätter einer Lotusblüte aus winzigen Schuppen, so dass kein Schmutz an ihr haften bleibt. Alles tropft im wahrsten Sinne von ihr ab. Die Lotusblume wächst meist in sumpfigen, stehenden Gewässern und ist dennoch nie beschmutzt. Die Umgebung, in der sie wächst, kann ihrer Schönheit und Reinheit nichts anhaben.

Auf gleiche Weise versuche ich meine Seele rein und leicht zu halten, um weiterhin unbefangen und auf eine offene, kindliche Weise die Welt zu sehen und uneingeschränkt, unbeschwert und kreativ leben und arbeiten zu können.

 

Blut bzw. rote Farbe, Funken, Feuer

Blut bzw. rote Farbe, genauso wie die Funkenund das Feuer, symbolisieren für mich Kraft, Emotion, Lebensfreude, den Fluss des Lebens, der durch dieses Element in meinen Shows manchmal unterstrichen werden soll.

666 hell-o-wien.jpg 8aufsch 71.jpgschmerz 1 sehnsucht.jpg

Verwandlungen

Verwandlungen in meinen Shows symbolisieren die Vielschichtigkeit einer Persönlichkeit oder die Entwicklung zu etwas neuen, sowie die Befreiung und Loslösung aus den auferlegten Zwängen oder dem Unbewussten –
den Eintritt in eine neue Welt des Erlebens und Erwachens.

erwachend 9 .jpgerwachend 111 hell.jpgerwachend 22 .jpg